Oscar Niemeyer: ”Das Leben ist ein Hauch”

22 de diciembre de 2012 | Por | Categoría: Actualidad

Por Marta Giménez Izuel.

“Tot ist nur, wer vergessen wird”,lautet ein Aphorismus Immanuel Kannts. Falls dem so wäre,dürfte der groBe brasilianische Architekt, Oscar Niemeyer, noch eine ganzeWeile weiter leben. Für Niemeyer war das Leben trotzdem nur ein Hauch und deshalb wichtiger als Architektur.

Seiner politischen Überzeugung bliebt er true, obwohl sie ihm als Kommunist Probleme einbrachte. Sein Lieblingswort war “Solidarität”,daher hielt er die Architektur für ein Mittel, um Schönheit und Glück in der Welt zu erschaffen.

Oscar Niemeyer, der Schöpfer Brasilias, starb am 05.12.2012, kurz vor seinem 105.Geburstag. Selbst im hohen Alter  von über 100 Jahren übernahm er noch Projekte wie das Internationale Kulturzentrum Oscar Niemeyer im spanischen Avilés.niemeyer

Der Architekt mochte keine Zweckarchitektur und hatte eine klare Meinung zu Formen: “Ich mag keine geraden Winkel oder Linien, sie sind hart und unbeweglich, nur vom Menschen gemacht. Ich liebe frei flieBende, sensible Kurven, wie ich sie in den Hügeln meiner Heimat, in den geschwungenen Flüssen, in den Wellen der Ozeane oder auf dem Körper einer geliebten Frau finde…”sagte er einmal.

Es ist der Respekt vor und die Liebe zur Natur, die das Wesen seiner Baukunst bedeuten.

Niemeyer gilt als der letzte groBe Vertreter der modernen Architektur, die seine Vorbilder-vor allem Le Corbusier, Mies van der Rohe und Alvar Aalto- begründeten. Sein Erbe besteht aus über 250 endlich realisierten Entwürfen. Sein berühmtestes GroBprojekt gemeinsam mit seinem Entdecker Lúcio Costa war die Neue brasilianische Hauptstadt Brasilia, die 1987 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Zwei Jahre später wurde er mit dem  Pritzker-Preis ausgezeichnet, der als Nobelpreis für Architektur gilt.

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